Culture Overflow

Vor ein paar Wochen (KW 15) durfte ich eine Woche voller kultureller Ereignisse (drei an der Zahl) erleben: Zuerst am Donnerstag den 12.4. das Theater „Das Märchen vom Sparen“ im TaO Graz, dann am Freitag den 13.4. das Galakonzert der Militärmusik Steiermark im Saal der Arbeiterkammer Steiermark in Graz und zu guter Letzt der Film „The Hunger Games: Die Tribute von Panem“ im UCI Graz.

Das Märchen vom Sparen

Ich gehe ja allgemein nicht sehr oft ins Theater, deshalb war mir das TaO (Theater am Ortweinplatz) auch völlig unbekannt. Da meine Freundin Verena im Rahmen eines Theaterprojektes am Theaterstück „Das Märchen vom Sparen“ mitwirkte, zählte der Besuch ebenjenes für mich zum Pflichtprogramm. Und ich bin sehr positiv überrascht worden: Denn das dargebotene Theaterstück entsprach keinesfalls der Qualität eines einfachen Schulprojektes, sondern überzeugte mich mit einer durchdachten Handlung, einem lustigen Drumherum, einer tiefen Kernaussage und einer großartigen Umsetzung. Die Handlung könnt ihr hier nachlesen: http://www.tao-graz.at/index.php?idcatside=394

Hier noch ein paar Fotos:

 Das Märchen vom Sparen 1Das Märchen vom Sparen 2Das Märchen vom Sparen 3Das Märchen vom Sparen 4 

Galakonzert der Militärmusik Steiermark

Da zwei meiner Musikerkollegen der Ortsmusik Mariatrost zurzeit ihre Wehrpflicht bei der Militärmusik Steiermark erfüllen, waren wir von der Ortsmusik eingeladen, diesem Galakonzert beizuwohnen. Da sagten auch wir nicht nein und machten uns an einem verregneten Freitagabend auf den Weg zum großen Kammersaal in der Strauchergasse 32.

Dank unseren Balkonplätzen hatten wir recht gute Sicht, was bei einem solchen Konzert aber eher nebensächlich ist, denn der Klang ist es, was zähl. Und der ist bei einem Orchester dieser Klasse doch sehr beeindruckend. Vor allem die ersten Minuten des Liedes D-Day von Alex Poelman, welche sehr eindrucksvoll eine Schlacht im 1. Weltkrieg darstellt: (diese Version ist allerdings nicht von der Militärmusik Steiermark)

Ein besonderes Highlight war auch der Auftritt von Mag. Helfried Zmug, der mit seinem 11 (!) Jährigen Sohn das Konzert für 2 Trompeten von Antonio Vivaldi spielte.

Alles in allem war das ganze ganz Ok, es waren einige wirklich eindrucksvolle Werke dabei, und auch der Zweck der Veranstaltung, nämlich die Unterstützung der Leukämiehilfe Steiermark, war ein guter. Es wurden insgesamt 4.000.-€ an Spendengelder erzielt.

The Hunger Games: Die Tribute von Panem

Auch im Kino sieht man mich eigentlich nicht sehr oft. Nicht, weil ich nicht gerne hingehe, im Gegenteil, aber ich finde einfach viel zu selten Gelegenheit dazu. Letzten Sonntag hat es sich dann aber doch nach langem wieder einmal ergeben: Meine Verena hat zu Ostern das Buch „Die Tribute von Panem“ bekommen, und da hab ich gedacht, es wäre doch toll, wenn sie (und ich mit ihr) auch den Film dazu sehen könnte. Gedacht – getan. (Oder so?) Außerdem hatte ich schon viel von dem Film gehört, sodass es mich auch so gereizt hätte, den Film anzusehen. Und es war kein Fehler, denn obwohl die Kritiken sowohl sehr gut als auch sehr schlecht ausfallen, gehöre ich eindeutig zu denen, denen er gefallen hat. Mehr als das: Es ist ein großartiger Film, in dem sich eine gute Story, Action und viele Gefühle zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügen. Unbedingt anschauen!

 

Inzwischen habe ich auch das Buch gelesen (Danke an meine Veri) und kann mit gutem Gewissen behaupten, dass es eines der besten Bücher ist, das ich je gelesen habe. Auch die Umsetzung des Buchs als Film ist (finde ich, im Nachhinein beurteilt) sehr gut gelungen. Der 2. Teil schließt sehr gut an den 1. an und ich freue mich schon auf eine Verfilmung ebenjenes und darauf, den 3. Teil zu lesen.

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Frühlingsboten

Ich hab in letzter Zeit das eine oder andere Foto gemacht, einfach weil der Frühling so wunderwunderschön ist. Ich fotografiere zwar nur mit einer Handykamera (Sony-Ericson Satio), aber mir gefallen die Bilder. Was sagt ihr dazu? Ich würde mich über Tipps und Verbesserungsvorschläge freuen!

Knospe
Knospe
Leberblümchen
Leberblümchen
Himmelschlüssel
Himmelschlüssel
Krokus
Krokus
Frühlings-Knotenblume
Frühlings-Knotenblume
Schneeglöckchen
Schneeglöckchen
Am Wegesrand.
Am Wegesrand.
Stop
Und STOP! Das war's.

Der Apple-Zwang 2.0

Seit geraumer Zeit bin auch ich ein Apple-User, und ich bin voll und ganz zufrieden mit meinem iPod touch. Das Tolle: man kann damit auch bloggen 😀
Damit habe auch ich mich dem Hype angeschlossen und bin jetzt offiziell Hipster. Oder so.
Nein im ernst, das Ding ist echt spitze:
Dünn, leicht und die Akkulaufzeit lässt keine Wünsche offen. Allein die Qualität der Kamera ist nicht das Gelbe vom Ei. Aber man kann schließlich nicht alles haben. Zumindest nicht mit meinem doch recht beschränktem Budget. Und weil schreiben mit einer on-screen Tastatur auch bei weitem nicht so schnell und bequem ist wie mit einer normalen, hör ich jetzt auf. Aber vielleicht leg ich mir irgendwann ein Apple Tastatur Dock zu. Aber im Moment ist es mir zu teuer.

Was kommt danach?

Das ist eine Frage, der wir uns in unserem Leben oft stellen müssen. Egal ob es um Ausbildung/Beruf, die Familie oder das Leben ganz allgemein geht, viel zu oft wissen wir keine Antwort darauf. Dabei muss es nicht einmal um dich selbst gehen:

Stell dir vor du hast drei Kinder, deine Frau ist schwanger und du bist der einzige mit Einkommen in der Familie. Nach einem (zum Glück nur leichten) verletzungsbedingten Schlaganfall wird festgestellt, dass du einen Kopftumor hast. Dieser ist zwar gutartig, würde aber, wenn er wächst, Seh- und Sprachprobleme, Schlaganfälle und Epilepsie hervorrufen. Eine Operation ist nicht nur nötig sondern auch möglich, aber die Dauer deines Krankenhausaufenthalts sowie dein Zustand nach der OP sind ungewiss. Sechs Wochen außer Gefecht ist das Minimum, Sprachprobleme sind möglich. Wie würdest du dich drei Wochen vor dieser Operation fühlen? Was wäre deine Antwort auf die Frage: „Was kommt danach?“? Ganz ehrlich: Ich (als Sohn eines Mannes in der beschriebenen Situation) wüsste es nicht.

Fußballabend

Ich bin zwar eigentlich kein Fußballfanatiker, aber ich bin doch ab und zu im Stadion und eigentlich Fan des SK Sturm Graz. Letzten Sonntag (Sturm Graz VS Red Bull Salzburg) war eines dieser wenigen Stadion-Besuche (danke hier an meinen Onkel). Das Spiel war klasse, der Schiedsrichter nicht. Zumindest bis zum 2:1 Anschlusstreffer für Salzburg sah es so aus, als hätten die Salzburger so viel Geld, dass sie sogar die Schiedsrichter kaufen können. Die Statistik sagt: 6 gelbe Karten für Sturm (1 Gelb-Rot), 2 für Salzburg. Aber der SK Sturm hat das einzige gemacht, was man gegen, nun ja sagen wir nicht ganz unparteiische Unparteiische, machen kann: gut spielen und Glück haben 😀

Kleine Gesten und die Dankbarkeit

In letzter Zeit wird mir immer öfter bewusst, wie wichtig die vielen kleinen Dinge des Lebens sind, und wie viel man damit bewegen kann. Egal ob es jetzt eine aufgehaltene Tür, ein angebotener Sitzplatz oder ein „Kann ich dir helfen?“ ist, solche Dinge sind Dinge, über die man sich immer freut und die auch (so gut wie) nie fehl am Platz sind. Das liegt vielleicht daran, dass es immer weniger Menschen gibt, die von solchen Gesten Gebrauch machen. Ich merke es an mir selbst: es ist nicht immer einfach, zu helfen, denn Zivilcourage erfordert (zumindest ein bisschen) Mut.

Eine weitere Geste ist das Lächeln. Es ist wohl (neben der Liebe ♥) eines der stärksten Werkzeuge und auch Waffen der Menschheit. Ein indisches Sprichwort sagt nicht um sonst, dass „Jedes Lächeln, das du aussendest, zu dir zurückkommt.“ Ein weiteres wichtiges „Werkzeug“ ist das kleine Wörtchen „Danke“. Einmal hörte ich eine Frau sagen: „Eigentlich sollten wir gar keine Zeit haben für Klagen und Trauer, gibt es doch so viele schöne Dinge, dass wir den Großteil unseres Lebens damit verbringen sollten, uns dafür zu bedanken.“ Das ist zwar meiner Meinung nach ein wenig übertrieben, aber im Großen und Ganzen hat sie Recht, finde ich. Denn das Leben ist einfach… lebenswert, und dafür kann man gar nicht genug danken. Also: DANKE DANKE DANKE!!!