Arbeiten

Wenn man als Schüler im Sommer arbeiten will, um sich etwas Geld dazuzuverdienen, kommt dafür so einiges in Frage:  Vom Büro über das Gastgewerbe und den Bau bis hin zu fachspezifischen Tätigkeiten ist so einiges möglich. Wie zufrieden man damit ist hängt aber oft nicht nur von Tätigkeit und Bezahlung ab, sonder auch sehr vom Arbeitsumfeld. Denn ich für meinen Teil mache lieber einen langweiligen Bürojob, bei dem ich freundliche Kollegen habe und mich im Büro wohl fühle, als einen unglaublich Interessanten, bei dem ich wegen jedem noch so kleinen Fehler beschimpft werde. Doch man kann nicht immer alles haben, und ab und zu hat man eben Pech. Dann heißt es durchbeißen, die paar Wochen wird man überleben. Was ist aber, wenn einem das bei seiner festen Anstellung passiert? Denn Tätigkeit und Bezahlung sind normalerweise im Vorhinein klar, doch mit wem man zusammenarbeitet merkt man erst, wenn man angefangen hat. Und einfach kündigen ist für viele auch keine Option, denn meist ist Miete zu zahlen, eine Familie zu versorgen, ein Auto zu erhalten. Aber ist es das wert, dafür alles hinzunehmen? Gemobbt und schikaniert zu werden? Sich jeden Morgen erneut dazu zu zwingen, dort hin zu gehen?
Aber was bleibt einem anderes übrig? Ist es das Risiko wert zu kündigen?
Das muss jeder für sich entscheiden.

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